Die eigenen Atemwege zu schützen sollte im Interesse eines jeden Menschen liegen und kann sehr einfach durch eine Atemschutzmaske erreicht werden. Ob bei Bauarbeiten am eigenen Haus, handwerklichen Tätigkeiten im Garten oder Schleif- und Lackierarbeiten am Auto, auf eine Schutzmaske sollte nie verzichtet werden.

Es lassen sich 3 verschiedene Hauptarten von Schutzmasken definieren.

  1. Halbmasken
    Diese Kategorie umschließt Munde und Nase und ist mit entsprechenden Partikel-, Gas- oder Kombinationsfiltern ausgerüstet
  2. Vollmasken
    Dieser Maskentyp umschließt das gesamt Gesicht und liegt besonders Eng an, sie bietet einen deutlich besseren Schutz als Halbmasken. Auch die Atemschutz Vollmasken lassen sich mit verschiedenen Atemschutzfiltertypen ausrüsten.
  3. Atemschutzgeräte
    Hierbei handelt es sich um Vollmasken die zusätzlich mit einer Sauerstoffzufuhr ausgestattet sind

Die Schutzwirkung einer Atemmaske wird durch besondere Kennzeichnung abgebildet, daran lassen sich vertrauenswürdige Produkte erkennen. (FFP1, FFP2 und FFP3)

Eine Reizung der Atemwege kann sehr schmerzhaft sein und auch Langzeitschädigungen des Atemtraktes mit sich bringen.

Hier die grundlegenden Atemschutzmasken-Arten die sich für Privatpersonen empfehlen lassen:


 

  Eine typische Halbmaske mit austauschbaren Filtern.Diese Maske liegt sehr gut an und ist wiederverwendbar.
Diesen Typ einer Atemschutzmaske dürften wohl die meisten Menschen kennen. Dieses Modell besitzt ein Ausatemventil was den Tragekomfort erhöht.
Auch hierbei handelt sich um eine Atemmaske die die bekannteste Ausführungsform darstellt. Diese Maske enthält eine integrierte Aktivkohleschicht was bei diesen Arten nicht zum Standard gehört.

 

Ein Beispiel für eine hochqualitative Atemschutzvollmaske vom führenden Hersteller für medizinische Geräte Dräger. Masken dieser Qualität weisen einen sehr guten Tragekomfort sowie Schutzwirkung auf. Natürlich hat diese Qualität auch ihren Preis.
Dieses Modell ist eine Vollmaske aus dem mittleren Preissegment. Sie liegt gut an und bietet eine ausgezeichnete Dichtheit und somit einen gute Atemschutz. Wie bei Vollmasken üblich sind die Filter meistens nicht im Lieferumfang enthalten.

 


Atemschutz in seiner Grundform

Der einfachste Atemschutz ist, wie in vielen Hollywood-Streifen vorgeführt, ein einfaches Stofftuch, das man sich um das Gesicht binden kann. Es schützt vor grob-, teilweise auch feinkörnigem Staub. Der Schutz kann durch nass machen des besagten Tuches erhöht werden. Allerdings ist diese Art des Atemschutzes nur für Staub oder aufgewirbelten Sand zu empfehlen.

Bei schwebendem Feinstaub ist meist eine Atemschutzmaske erforderlich. Diese Art von Feinstaub entsteht z.B. bei Abbrucharbeiten im häuslichen Umfeld. Auch wenn die Belastung nicht so groß scheint, ist trotzdem ein Luftfilter von Vorteil.

Einfacher Schutz mit „Nur-Stoff“ Atemschutzmasken

Im Bereich von Bauarbeiten im häuslichen Umfeld (Trockenbau, Abbruch, Dämmen) kommen meist sehr einfache Atemschutzmasken zum Einsatz welche nur Mund und Nase bedenken und aus Stoff bestehen. Die Filterung wird in diesem Fall durch den Stoff erreicht. Das kann Baumwolle oder auch eine andere relativ grobe Textilfaser sein, wobei Baumwolle den größten Anteil hat. Die grobe Struktur des Stoffes ist notwendig, um ein optimales Auffangen der Schmutzpartikel zu erreichen.

Die Schmutzpartikel bleiben in den Unebenheiten des Stoffes hängen und dringen nicht zum Träger vor. Sollte die Maske zu stark verschmutzt sein, ist eine optimale Schutzwirkung nicht mehr gewährleistet. Es empfiehlt sich also diese Art von Atemschutzmasken bei starker Verschmutzung zu erneuern.

Die billigsten Versionen dieses Typs haben leider den Nachteil eine starke Wärme und Feuchtigkeit im inneren der Maske zu „produzieren“. Dies geschieht durch das Ausatmen des Trägers und verschlechtert mit der Zeit den Tragekomfort.

Stoffmasken mit Atemregelung

Die besseren Varianten haben eine Membran, die beim Ausatmen den Luftstrom nicht behindert. Ebenso gibt es Modelle diesen Typs die über Ventile verfügen, die das Ausatmen erleichtern und den Tragekomfort durch die Regulierung von Wärme und Feuchtigkeit regulieren.

Diese Art des Atemschutzes hat das Problem der fehlenden Dichtheit um den relevanten Bereich des Anwenders (Mund und Nase) und ist daher bei fein zerstäubtem Nebel (wie von Lackfarbe) nicht geeignet.

Um dieses Problem zu beheben. gibt es Atemschutzmasken aus Elasten(Umgangssprachlich Gummi genannt), die eng am Kopf anliegen und wo die Maske nicht gleichzeitig der Filter ist.

Atemschutzmasken aus Elasten (Silikon oder Gummi)

Bei diesen Typen bedeckt die Maske auch nur Mund und Nase, liegt aber im Optimalfall so am Körper an, dass keine Feinstaubpartikel in den Atemstrom gelangen. Sie gehören ebenfalls zu den Halbmasken.

Anders als bei einfachen Staubfiltern ist ein entsorgen der Maske nach dem Einsatz zu kostenintensiv und Rohstoffverschwendung. Daher werden in diesen Atemschutzmasken externe Filter eingesetzt, die nach jedem Einsatz ausgewechselt werden können. Im normalen Einsatz, z.B. beim Lackieren von Metallobjekten, kommen meist Filter zum Einsatz, die aus mehreren Lagen feiner Textilfasern bestehen.

In den feinen Poren des Filters verfangen sich die meisten, wenn nicht sogar alle, unerwünschten Moleküle. Diese Masken sind bei sehr feiner Belastung anzuraten, da die herausgefilterten Stoffe bei höheren Konzentrationen und längerer Zeit zu negativen Folgen für die körperliche Gesundheit führen können und meist auch tun.

Komplettschutz – Vollmasken

Hat man es mit reizenden Stoffen, die die Schleimhäute betreffen, reicht eine reine Atemschutzmaske meist nicht mehr aus.

In diesem Fall wird eine Schutzmaske verwendet, die sowohl Mund/Nasenpartie, als auch die Augen bedeckt. Dadurch wird eine Reizung der Augen verhindert. Auch wenn die Filter eine andere Form haben, so ist ihre Aufgabe dennoch die gleiche: der Schutz vor Schadstoffen.

Im Falle von ABC (Atomar, Biologisch, Chemich) Filtern besteht die erste Schicht aus einem Glasfasergewebe, das die Schwebstoffe herausfiltert.

Die zweite Schicht wird meist aus Aktivkohle gefertigt, die chemische Verbindungen filtert. Je nach Konzentration und Zeit ist die Schutzwirkung nicht genau bestimmbar. Daraus folgt, sich nicht länger als unbedingt nötig im Gefahrenbereich aufzuhalten.

Eine Ausnahme bilden Atemgeräte mit Gasversorgung. Diese sind im Optimalfall durch einen mitgeführten Gasvorrat versorgt und benötigen keinen Filter. Die Einsatzzeit ist in diesem Fall durch den Gasvorrat bestimmt.

Fazit

Eine Atemschutzmaske sollte immer dann zum Einsatz kommen wenn man sich in Umgebungen befindet in denen Feinstaub, giftige Gase, giftige Dämpfe oder ähnliche Substanzen in der Atemluft vorhanden sind. Gehen sie nicht gleichgültig mit ihrer Gesundheit um und nutzen sie diese Masken wenn es nötig wird.

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